Überhitzte Elektronik zerstört Daten

Die ver­gan­genen Hitzewellen waren bei CBL Daten­ret­tung am Auf­trag­sein­gang spür­bar: 25 Prozent der Daten­ver­lust­fälle hat­ten ihre Ursache in den hohen Tem­per­a­turen. Nie zuvor hat­ten Daten­ver­lust­fälle durch Über­hitzung einen so hohen Anteil am Auf­tragsvol­u­men der Daten­ret­ter. Am häu­fig­sten betrof­fen waren Note­books mit pas­siv­er Küh­lung, über­hitzte RAID-Sys­teme und ältere Fest­plat­ten. Die Dat­en kon­nten in den aller­meis­ten Fällen gerettet wer­den. CBL emp­fiehlt Anwen­dern, Hitze als Risiko­fak­tor ern­ster zu nehmen.

„Elek­tro­n­is­che Sys­teme entwick­eln bekan­ntlich Hitze. Wenn diese auf­grund ein­er zu hohen Umge­bung­stem­per­atur nicht mehr abge­führt wer­den kann, kommt es zu Schä­den, die auch Daten­träger betr­e­f­fen kön­nen. Da es sich um Daten­ver­lust durch Hard­wareschä­den han­delt, kann hier nur noch ein pro­fes­sioneller Daten­ret­ter helfen, sofern kein Back­up vorhan­den ist“, erk­lärt Con­rad Heinicke, Geschäfts­führer der CBL Daten­ret­tung GmbH.

Den größten Anteil an der Hitze-Daten­ver­lust-Welle hat­ten Geräte mit pas­siv­er oder über­wiegend pas­siv­er Küh­lung wie Mac­Book, Sur­face, iMac und Smart­phones. Einge­baute Schutzmech­a­nis­men bei hohen Tem­per­a­turen wie ein automa­tis­ches Herun­ter­tak­ten der Rechen­leis­tung oder eine Notab­schal­tung kön­nen nicht immer ver­hin­dern, dass die Geräte Schaden nehmen. Im Fall eines 27 Zoll iMac über­hitzte das Gerät so stark, dass die interne Sea­gate Fest­plat­te und das Fusion Dri­ve aus­fie­len. Mehrere Handys wur­den zum Daten­ret­tungs­fall, nach­dem sie beim Laden im Auto über­hitzen. Beun­ruhi­gend war auch der Fall eines Lap­top-Akkus, der sich aufblähte.

Net­zw­erk­spe­icher­aus­fall

NAS- und RAID-Sys­teme fie­len eben­falls ver­mehrt aus, weil die Hitze den Boards oder den Laufw­erken zuset­zen. „Eine Kli­ma­tisierung hätte bes­timmt den Aus­fall manch­er Geräte ver­hin­dert. Auch das Abschal­ten von Geräten, die nicht drin­gend benötigt wer­den und den Raum mit dem Net­zw­erk­spe­ich­er zusät­zlich heizen, kann helfen“, so Heinicke.

Fest­plat­ten­lager­schä­den

Auch die Mechanik von Fest­plat­ten ist hitzeempfind­lich. Mate­ri­alaus­dehnung und Verän­derung der Schmier­mit­tel durch Über­hitzung kön­nen zu Lager­schä­den führen. Zudem kön­nen Schreible­seköpfe durch Hitze beein­trächtigt wer­den. Da die Pro­duk­tion­shallen mit Maschi­nen wärmer waren als üblich, erre­icht­en mehr alte Fest­plat­ten aus Maschi­nen­s­teuerun­gen das Daten­ret­tungsla­bor als son­st. „Alte Fest­plat­ten mögen ein gle­ich­bleiben­des Umfeld und reagieren empfind­lich auf Über­hitzung“, weiß Heinicke. „Da es ger­ade für die Dat­en auf Fest­plat­ten in Maschi­nen meist kein Back­up gibt, soll­ten die Betrof­fe­nen uns die defek­ten Daten­träger direkt zur kosten­losen Diag­nose schick­en. Daten­ret­tung ist bei CBL ohne finanzielles Risiko, aber vielle­icht die einzige Chance, eine ältere Werkzeug­mas­chine wieder nutzen zu können.“

Hitze-Resilienz und Notfallplan

„Der Kli­mawan­del set­zt mit seinen Wet­terex­tremen nicht nur den Men­schen, son­dern auch den Maschi­nen zu. Bish­er waren es vor allem die Über­schwem­mungskatas­tro­phen, die eine Welle von Aufträ­gen erzeugten. Jet­zt spüren wir auch die Daten­ver­lust­fol­gen der Hitzewellen. Kurioser­weise übri­gens auch durch Bedi­en­fehler, die mit küh­lerem Kopf vielle­icht nicht passiert wären – etwa die verse­hentliche Löschung von 40 TB wichtiger Forschungs­dat­en, die wir rück­gängig machen mussten“, berichtet Heinicke. „Unser Appell: Nehmen Sie die Gefahr durch Über­hitzung ernst, ver­suchen Sie für Kli­ma­tisierung zu sor­gen, erzeu­gen und testen Sie Back­ups, erstellen Sie einen Not­fallplan und spie­len ihn durch. Und vor allem: Wenn es zu einem Daten­ver­lust kommt, bewahren Sie einen kühlen Kopf und fra­gen Sie nicht die KI, son­dern uns um Hilfe.“

CBL Daten­ret­tung GmbH ist ein­er der erfol­gre­ich­sten deutschen Dien­stleis­ter für Daten­ret­tung und Com­put­er­foren­sik. Mit pro­pri­etären Meth­o­d­en stellt CBL Dat­en plat­tfor­munab­hängig von allen möglichen beschädigten Daten­trägern wie Fest­plat­ten, RAID-Sys­te­men, SSDs, Smart­phones, Mag­net­bän­dern, anderen mag­netis­chen, optis­chen oder Flash-Spe­ich­ern wieder her. Die Diag­nose ist kosten­los, eine Rech­nung wird nur im Erfol­gs­fall gestellt. Das nach ISO 9001:2015 zer­ti­fizierte Unternehmen mit Sitz in Kaiser­slautern wurde im Jahr 2000 als deutsches Labor von CBL Data Recov­ery Tech­nolo­gies gegrün­det. CBL Data Recov­ery Tech­nolo­gies ent­stand 1993 in Markham bei Toron­to und unter­hält heute ein weltweites Net­zw­erk von Labors, Ser­vicezen­tren und autorisierten Part­nern in Argen­tinien, Aus­tralien, Brasilien, Chi­na, Deutsch­land, Frankre­ich, Großbri­tan­nien, Indi­en, Japan, Malaysia, Marokko, Öster­re­ich, Sin­ga­pur, Tai­wan und den Vere­inigten Staat­en. Gebühren­freie Rufnum­mer für Deutsch­land: 0800 55 00 999, inter­na­tionale gebühren­freie Rufnum­mer: 00800 873888 64

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