
SHD Forum 2026 setzt Fokus auf Integration, Performance und Dialog
Andernach, 4. März 2026 – Zwei Tage, knapp 300 Kunden und Partner aus mehreren europäischen Märkten und eine klare Erkenntnis: Die Herausforderungen im Küchen- und Möbelhandel lassen sich nicht mit Einzelmaßnahmen lösen. Entscheidend ist, wie gut Systeme, Prozesse und Daten zusammenspielen. Am 25. und 26. Februar wurde die Pyramide Mainz zum Treffpunkt einer Branche, die sich neu ausrichtet. Das SHD Forum 2026 bot keine reinen Produktshows, sondern einen Raum für Einordnung, Diskussion und konkrete Antworten.
Komplexität reduzieren, Systeme zusammenführen
Zum Auftakt machte SHD CEO Dietmar Meding in seinem Opening deutlich, worum es geht:
„Wir erleben in unserer Branche derzeit keinen konjunkturellen Ausschlag, sondern eine strukturelle Verschiebung. Wer heute führt, muss IT-Komplexität reduzieren, nicht erhöhen. Unsere Aufgabe ist es, Systeme so zu integrieren, dass sie Stabilität geben und Spielräume eröffnen.“
Mit der Initiative OneSHD verfolgt die Unternehmensgruppe seit 2025 das Ziel, gewachsene Strukturen technologisch und organisatorisch enger zu verzahnen. Einheitliche Architekturen, abgestimmte Roadmaps und internationale Zusammenarbeit bilden den Rahmen. Der Anspruch: klare Prozesse und eine stabile Basis für weiteres Wachstum.

Strategische Impulse: Mut, KI-Kompetenz und Resilienz
Neben Produkttiefe setzten drei Highlight-Keynotes den inhaltlichen Rahmen des Forums: Jochen Schweizer sprach über unternehmerischen Mut in Transformationsphasen und die Verantwortung von Führungskräften, Orientierung zu geben. Julian Yogeshwar zeigte praxisnah, wie Künstliche Intelligenz im Mittelstand Entscheidungsqualität, Effizienz und Kundenerlebnis verbessern kann. Immanuel Bär verdeutlichte mit Live-Einblicken in reale Angriffsszenarien, warum Cybersecurity längst zur Managementaufgabe gehört. Damit wurde klar: Digitalisierung ist kein reines IT-Thema. Sie betrifft Strategie, Organisation und Risikomanagement gleichermaßen.
KI im Workflow, nicht als Zusatzfunktion
Neben zahlreichen anderen Themen präsentierten Frank Pohl und Birgit Müller-Hell im Product Room die Weiterentwicklung der KPS.MAX Suite mit dem neuen AI Presenter. Die Funktion automatisiert Szenengestaltung und Variantenbildung direkt im Planungsworkflow. Für Händler bedeutet das: weniger manuelle Detailarbeit und mehr Zeit für Beratung und Abschluss.
CTO Ryan Bryers ordnete die technologische Ausrichtung ein: „Die Softwareindustrie hat sich in den vergangenen Monaten stark in Richtung Agentic AI entwickelt, insbesondere seit dem deutlichen Erwartungswandel im Markt seit November letzten Jahres. Mit SHD Connect waren wir hier bereits frühzeitig unterwegs, da die Lösung von Beginn an auf agentenbasierter KI-Logik aufgebaut wurde. Nun übertragen wir dieses Prinzip konsequent auf unser gesamtes Produktportfolio, unterstützt durch einen KI-getriebenen Softwareentwicklungsprozess. Diese Innovationslinie wird sich innerhalb der nächsten sechs Monate in all unseren strategischen Produkten deutlich zeigen. Und das ist erst der Anfang – wir sprechen hier von einer iterativen Weiterentwicklung, nicht von einem einmaligen Schritt.“
Performance als Leitmotiv 2026
Ein zentrales Signal des Forums: 2026 steht für Performance. Das betrifft nicht nur einzelne Lösungen, sondern die gesamte Systemwelt. In den Produkt-Sessions wurde deutlich, wie stark SHD auf Geschwindigkeit, Stabilität und klarere Bedienlogik setzt.
Im Test Space konnten Besucher browserbasierte UI/UX-Weiterentwicklungen des ERP-Systems SHD ECORO live testen. Ziel ist eine intuitivere Benutzerführung, die Prozesse im Tagesgeschäft beschleunigt und Mitarbeitende entlastet.
Im Kontext dieses Performance-Fokus gab SHD zudem einen Einblick in das AI-Helper Framework. Kurzfristig soll es die Geschwindigkeit von Lösungsfindungen im 1st-Line-Service-Desk erhöhen. Perspektivisch wird die Technologie direkt für Anwender verfügbar gemacht, sodass sie den Service Desk umgehen und Antworten unmittelbar erhalten können. Auch KPS.MAX web zeigte im Test Space erlebbar, wie durchgängige Datenübergabe von der ersten Online-Planung bis zur Profi-Planung funktioniert.
Starke Partner als Verstärker
Das SHD Forum 2026 wurde von starken Technologiepartnern begleitet. Zu den Platinum-Partnern zählten ALSO, Microsoft, Diomex, Integrated Worlds und InterSystems. Darüber hinaus präsentierten sich zahlreiche weitere Aussteller im Expo-Bereich. Insgesamt spiegelte das Partnerumfeld die gesamte technologische Bandbreite wider, die heute für den Handel relevant ist: von Cloud- und Datenplattformen über Middleware und Systemintegration bis hin zu Security- und Prozesslösungen.

Internationaler Dialog als Selbstverständnis
Mit Gästen aus mehreren europäischen Märkten wurde sichtbar, dass OneSHD zunehmend international gedacht wird. Produktentwicklung und Marktstrategie greifen länderübergreifend ineinander.
Beim Closing stand neben CEO Dietmar Meding auch CCO Nina Jonker-Völker auf der Bühne. Für sie das erste SHD Forum in ihrer neuen Rolle. „Für mich war es wichtig, hier vor allem in den Dialog zu gehen. Die Gespräche mit Händlern und Partnern zeigen sehr klar, wo konkret Druck entsteht und wo wir priorisieren müssen. Genau dieser direkte Austausch ist die Grundlage für alles, was wir im Markt bewegen wollen.“
Gerade dieser direkte Dialog über Ländergrenzen hinweg sei entscheidend, um Lösungen konsistent weiterzuentwickeln.
Orientierung statt Produktshow
Das SHD Forum 2026 war bewusst keine Messe im klassischen Sinne, sondern ein Entscheidungsraum, den die Besucher nutzen konnten, um strategische Weichen neu zu justieren.
CEO Dietmar Meding fasst zusammen: „SHD verändert Strategie, Technologie, Produkte und Organisation nicht aus Selbstzweck. Wir tun es, damit unsere Kunden in einem zunehmend komplexen Markt handlungsfähig bleiben. Integration, Stabilität und Innovationskraft gehören zusammen. Genau daran arbeiten wir.“
Unternehmens- und Pressekontakt
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Susanne Scheuermann
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